06.09.2017

Arthroskopie-Experten mit dem Rad zu Gast in Sportklinik Ravensburg

Die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) machte am 3.9. auf dem Weg zu ihrem diesjährigen Jahreskongress Halt in Ravensburg. Ungewöhnlich daran ist die Wahl des Transportmittels, denn die Teilnehmer kamen mit dem Fahrrad.

Als Sportmediziner Theorie und Praxis vereinen und mit dem Fahrrad zum Fachkongress anreisen? Die Mediziner der AGA gehen mit gutem Beispiel voran und schwingen sich für den Weg von Kongress zu Kongress aufs Rad. Die Route führt über 366 Kilometer von Basel nach München, wo vom 7. bis 9. September 2017 der 34. AGA-Kongress stattfinden wird. Unterwegs machten die sportlichen Gelenkexperten Rast in Ravensburg, wo die Sportklinik im Heilig-Geist-Spital die Gastgeberrolle übernahm.

Für die Sportklinik Ravensburg ist die Gastgeberrolle eine besondere Ehre, wie Dr. Martin Volz, geschäftsführender Inhaber und leitender Arzt, zufrieden betont: „Man sieht nicht jeden Tag so viele international anerkannte Koryphäen im Bereich Arthroskopie und Gelenkchirurgie an einem Ort versammelt. Wenn dieser Ort dann auch noch die Sportklinik Ravensburg ist, sind wir natürlich schon ein klein wenig stolz“. Der fachliche Austausch und die Kooperation in komplizierten Fragen der Gelenkchirurgie zwischen Medizinern der Sportklinik und der AGA haben nicht nur den Ruf von Ravensburg als Zentrum sportmedizinischer Spitzenversorgung gefestigt, sondern auch zu vielen persönlichen Kontakten geführt: Man kennt und respektiert sich.

Die Mediziner trafen am 3.9. in Meersburg ein und wurden dort von einer Delegation aus Ravensburg in Empfang genommen, standesgemäß per Bike, versteht sich. Die Begrüßungsworte direkt am Fähranleger sprach der Erste Bürgermeister der Stadt Ravensburg, Simon Blümcke – allerdings nicht im Business-Anzug, sondern in schnittigen Fahrradklamotten, denn der passionierte Sportler begleitete die Gruppe über die gesamte Tour gleich selbst mit dem Rad. Von Meersburg ging es gemeinsam den strahlend blauen Bodensee entlang nach Kressbronn und von dort gleich weiter nach Ravensburg. Treffpunkt für Alle war die Veitsburg, an der die vier Teams wieder zusammenkamen und bei atemberaubendem Blick über die Dächer von Stadtrat Rolf Engler willkommen geheißen wurden. Der Stadthistoriker Dr. Alfred Lutz nutzte die perfekte Gelegenheit, um vor dem Panorama der Stadt und ihrer Türme ein paar Worte zu deren Entstehungsgeschichte beizusteuern.

Am Abend fand dann der offizielle Empfang in der Sportklinik Ravensburg statt. Thematischer Fokus der Vorträge ebenso wie der anschließenden Podiumsdiskussion waren einerseits die Erfolge Ravensburgs als „Zentrum des deutschen Radsports“, andererseits aber auch die Frage, ob derzeit Radsport auf internationalem Spitzenniveau mit „erlaubten Methoden“ überhaupt noch umsetzbar sei. Durch den Abend führte als Moderator der Rennveranstalter Stephan Salscheider aus Albstadt, die Grußworte der Stadt überbrachte – jetzt im offiziellen Rahmen und nicht mehr in Sportbekleidung – der Erste Bürgermeister Simon Blümcke. Das große Interesse der lokalen Politprominenz zeigte sich auch in der Anwesenheit des Landtagsabgeordneten August Schuler, der die Besucher der AGA zuvor noch in seiner Ratsstube empfangen hatte.

Dr. Martin Volz (Sportklinik Ravensburg) und Richard Dämpfle (Teammanager Centurion Vaude) leiteten zum inhaltlichen Teil der Veranstaltung über. Als Profisportler standen dem Publikum unter anderem Marco Mathis, seines Zeichens dreifacher deutscher Meister im Bahnradfahren und Weltmeister im Straßenrad-Zeitfahren U23 sowie der mehrfache deutsche MTB-Meister Markus Kaufmann und sein österreichischer Kollege Daniel Geismayr, der erfolgreichste Radsportler Ravensburgs 2017, Rede und Antwort. Das Ravensburger Aushängeschild Emanuel Buchmann fährt aktuell die Spanische Rundfahrt (Vouelta) und konnte deshalb leider nicht dabei sein. Diplom-Sportwissenschaftler Clemens Hesse und Hotelier sowie Spitzenkoch Bernd Reutemann und Teammanager Richard Dämpfle (Centurion Vaude) lieferten mit ihrer fachlichen Expertise und jahrelangen Erfahrung Einblicke in neue Entwicklungen, Trends und Best Practices in den Bereichen Ernährung und Teamaufbau im Profi-Bereich. Amateure und Profis profitieren schließlich gleichermaßen von der engen Zusammenarbeit interdisziplinär arbeitender Gelenkspezialisten und Orthopäden aus Sportklinik und AGA.

Dr. Martin Volz, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AGA am nächsten Tag (4.9.) mit dem Fahrrad weiter zum nächsten Etappenziel Pfronten im Allgäu begleitete, zeigte sich vom Ergebnis des Abends begeistert: „Ein großartiger Event, der zeigt, dass Ravensburg beim Thema Sportmedizin z.B. im Bereich des Radsports immer was zu bieten hat. Wir profitieren seit Jahren vom engen Austausch mit den Experten der AGA und sind darum besonders froh, dass es uns gelungen ist, das Resultat – nämlich sportliche Erfolge und medizinische Expertise – an diesem Abend zusammenzuführen und einem breiteren Publikum vorzustellen“. Dem schließt sich auch Teamchef Richard Dämpfle an und spricht rückblickend von einem „sensationellen Erfolg für die Rad-Sport-Stadt Ravensburg“. 

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