Ellenbogenluxation

Bei der Luxation des Ellenbogens kann es zu einer erheblichen Verletzung der Bandstrukturen im Bereich des Ellenbogens kommen. Insgesamt sind Luxationen des Ellenbogens mit 20% aller Luxationen die zweithäufigste Luxation des Menschen. Die unkomplizierte Verrenkung kann oftmals nach der Reposition konservativ therapiert werden. An eine kurze Phase der Ruhigstellung schließt sich frühfunktionelle Behandlung an. Bei ausgeprägten Verletzungen oder begleitenden knöchernen Verletzungen ist oftmals die operative Versorgung erforderlich. Dabei werden die verletzten Bandstrukturen wieder am Knochen refixiert. Oftmals sind hier Eingriffe sowohl auf der Außen- wie auch auf der Innenseite notwendig.

Bei chronischen Instabilitäten ist eine direkte Naht der Bandstrukturen nicht mehr erfolgversprechend. Hier ist eine Verstärkung des Bandapparates mit Sehnenanteilen erforderlich. Dabei kommt entweder ein Streifen aus der hinteren Trizepssehne oder eine Sehne aus dem Oberschenkel als Transplantat in Frage – ähnlich der Technik bei der Kreuzbandplastik.

Die Nachbehandlung erfolgt mit einer Orthese für 6 Wochen. Dabei erfolgt früh eine physiotherapeutische Beübung, um so eine volle Beweglichkeit des Ellenbogens erreichen zu können.

Knöcherne Verletzungen wie Frakturen des Radiusköpfchens, der Elle oder des körperfernen Oberarmes müssen ggfs. im Rahmen derartiger Verletzungen ebenfalls versorgt werden.

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