Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)

Bei der Epicondylitis handelt es sich um Entzündungen der Sehnenansätze am äußeren oder inneren Epicondylus, den sog. Gelenkknorren. Oftmals findet sich kein akutes Trauma in der Anamnese, sondern es handelt sich vielmehr um chronische Prozesse mit degenerativen Veränderungen im Bereich der Sehnenansätze. Während beim Tennisellenbogen die Unterarmstreckmuskulatur betroffen ist, finden sich die Veränderungen beim Golferellenbogen im Bereich der Unterarmbeuger.

Als primäre Therapie wird eine konsequente konservative Therapie empfohlen, bestehend aus Physiotherapie, ggfs. Ruhigstellung/ Orthesen und Einnahme antiphlogistischer Therapie.
Bei ausbleibender Befundbesserung führen wir die OP nach Nirschl durch. Dabei wird das entzündlich und degenerativ veränderte Gewebe entfernt und der Knochen entsprechend angefrischt, um so eine komplette Rekonstuktion der Muskelansätze zu erreichen.

Im Rahmen der Rehabilitation sollten die auslösenden Tätigkeiten konsequent für die ersten 6 Wochen vermieden werden.

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