Knieprothese

Der Grund für die Notwendigkeit einer Knieprothese ist in der Regel die fortgeschrittene Arthrose des Kniegelenks. Aber nicht jeder Fall von Arthrose muss automatisch zu einer Endoprothese (Knie-TEP) führen. Hier gilt es, im Interesse des Patienten exakt hinzusehen und die optimale Behandlungsmethode gemeinsam festzulegen.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, welche eine Reihe mechanischer Veränderungen und Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels und der unmittelbaren gelenkbildenden Knochen ausmacht.
Man unterscheidet eine primäre von einer sekundären Arthrose. Die primäre ist deutlich seltener und ihre Ursache ist unbekannt. Die häufige sekundäre Arthrose wird durch Fehlbelastungen, Übergewicht, Verletzungen etc. ausgelöst.

Ursache:

Eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen von genetischer Disposition über Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht oder andere mechanische Einflüsse wie  O-Bein- oder X-Bein-Fehlstellungen können den initialen Auslöser für einen Knorpelschaden geben, was im Verlauf zum vollständigen Knorpelverlust führen kann. Sobald die Knochenoberflächen nicht mehr mit Knorpel bedeckt sind können sie Schaden nehmen. Durch die damit einhergehenden Schmerzen und die Schonung der betroffenen Extremität kommt es zur Abnahme der Muskelmasse. Hierdurch und durch sekundäre Verletzungen des Bandapparats die nicht abrupt, sondern schleichend entstehen wird außerdem eine Instabilität des Gelenks begünstigt.

Symptome:

Nicht selten klagen die Betroffenen über Symptome wie Gelenkschmerzen, Schwellung, Steifigkeit, Blockierungen und manchmal auch Ergüsse. Typisch ist der  sogenannte Anlaufschmerz und der Belastungsschmerz. Schmerzen die morgens nach dem Aufstehen oder nach längerer Ruhephase beim Gehen auftreten, werden Anlaufschmerzen genannt. Häufig wird dabei auch eine Steifigkeit im Gelenk empfunden, welche sich erst nach längerem gehen bessert. Unter Belastungsschmerz versteht man das Auftreten von Schmerzen erst nach einer längeren schmerzfreien Belastung.

Therapie:

Die Behandlung sollte individuell angepasst sein und am Anfang immer die konservative Therapie beinhalten. Erst bei Versagen der konservativen Therapie  ist eine Operation zu erwägen. Bei den operativen Verfahren ist die Ausprägung  und die Lokalisation der Arthrose von entscheidender Bedeutung: Bei gering ausgeprägter oder einseitiger Arthrose sind weniger invasive Eingriffe (z.B. Schlittenprothese oder Umstellungsosteotomie) nötig als bei Arthrose des gesamten Gelenks, bei der die Oberflächenprothese das Mittel der Wahl ist.

Knie-TEP: Endoprothese

Als TEP (Totalendoprothese) wird die vollständige Ersetzung des Kniegelenks durch eine Prothese bezeichnet. Das durch Arthrose unwiederbringlich geschädigte Gelenk wird dabei operativ entfernt und durch eine passende Endoprothese ersetzt. 

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