Die Kalkschulter – Tendinosis calcarea

Bei der sog. Kalkschulter findet sich eine Einlagerung von Kalk (Carbonatappatit) in eine Sehne der Rotatorenmanschette. Am häufigsten ist davon die Supraspinatussehne betroffen. Diese Erkrankung tritt häufig im 4. und 5. Lebensjahrzehnt auf und betrifft überwiegend Frauen- als Ursachen werden dabei verschiedene Faktoren diskutiert. Typisch für dieses Krankheitsbild ist ein phasenhafter Verlauf: Zeiten absoluter Beschwerdefreiheit wechseln sich mit Phasen stärkster Schmerzen ab.

Nach erfolgloser, konservativer Therapie bleibt als operative Therapieoption die arthroskopische Entfernung des Kalkdepots. Dabei wird das Kalkdepot mit einer Nadel sondiert und lokalisiert. In diesem Bereich erfolgt dann eine Inzision in Faserrichtung der Sehne und das Kalkdepot kann so mit einem scharfen Löffel oder einem speziellen arthroskopischen Instrument entfernt werden.
Die Inzision verheilt meist spontan, gelegentlich wird hier eine zus. Naht durchgeführt.

Die Nachbehandlung erfolgt unter physiotherapeutischer Anleitung. Der Arm darf dabei im schmerzfreien Bereich beübt werden, um post-operative Verwachsungen/ Verklebungen zu vermeiden.

Eine Arbeitsfähigkeit ist meist nach 4 Wochen erreichbar, bei schweren körperlichen Tätigkeiten/ Überkopfarbeiten kann die Arbeitsfähigkeit aber auch bis zu 12 Wochen andauern.

Freizeitaktivitäten sind dann möglich, wenn Schmerzfreiheit im Alltag erreicht worden ist.

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