Ein Kreuzbandriss ist einer der gefürchtetsten Verletzungen im Sport – mit langem Reha-Prozess und oftmals ungewisser Rückkehr. Doch: Studien belegen, dass sich durch gezielte Präventionsprogramme das Risiko eines vorderen Kreuzbandrisses deutlich senken lässt – bei Frauen sogar besonders stark.
Das DKG (Deutsche Kniegesellschaft e.V.)-Programm STOP-X (neuromuskuläres Konzept zur Prävention und Rehabilitation von Knieverletzungen) setzt genau dort an: Integriert in Aufwärmtraining und Trainingsalltag, kann es Fehlbelastungen und riskante Bewegungsmuster frühzeitig korrigieren – und so das Risiko eines Kreuzbandrisses halbieren.
Darüber hinaus wird STOP-X auch zur Sekundärprävention empfohlen – also als Baustein, um nach einer Kreuzbandoperation erneute Risse (entweder am operierten oder am gesunden Knie) zu vermeiden.
Gerade in Sportarten mit typischen Richtungswechseln, Sprüngen und Landebewegungen wie Fußball, Handball oder Skisport ist das Risiko besonders hoch – und Frauen sind statistisch häufiger betroffen.